Singapur

Singapur

Reisejahr: 2010

Singapur ist kein typisches Backpacker-Land. Hier trifft sich die internationale Handelselite. Der Stadtstaat holt sich immer mehr Talente aus aller Welt. Erst bei genauerem Hinsehen bemerkt man, wie vielfältig Singapur ist. Selten leben viele Religionen so friedlich und ganz normal auf engem Raum miteinander. Ein einwöchiger Trip reicht, um sich ein umfangreiches Bild von Singapur zu machen. Doch selbst nach einem Monat wird einem nicht langweilig. Das Essen ist abwechslungsreich und wirklich hervorragend, die Architektur beeindruckend und das Klima erlaubt, Singapur das ganze Jahr zu bereisen.

2010 war ich für einen Monat dort. Ich habe in den zwei Stationen Oldenburg und Singapur ein Praktikum bei einem deutschen Unternehmen gemacht. Die einheimischen Mitarbeiter waren unheimlich gastfreundlich und haben mir die Stadt gezeigt. Wer sich nur für bestimmte Aspekte Singapurs interessiert, kann mit dieser Navigation innerhalb der Seite springen:

An- und Unterkunft

Angekommen in Singapur nahm ich mir ein Taxi zu meinem Hostel Tresor Travern in Little India. Die Taxis in Singapur sind immer hochklimatisiert, sodass man sich wünschte, man hätte eine Winterjacke dabei. Als ich aus dem Taxi ausstieg, traf mich die hohe Luftfeuchtigkeit wie ein Schlag ins Gesicht. Mir blieb kurz der Atem weg. Eine so hohe Luftfeuchtigkeit hatte ich bisher in keinem Land erlebt. Ich habe mich aber unheimlich schnell daran gewöhnt. In Singapur ist das ganze Jahr über eine ähnliche Temperatur. Deshalb gibt es weder eine ideale noch eine schlechte Reisezeit für dieses Land. Ein kleiner Nachteil davon ist, dass es grundsätzlich jeden Moment anfangen kann kräftig zu regnen. Insgesamt ist es aber das ganze Jahr über sehr warm, sodass man in einem Asien-Trip immer gut auf Singapur ausweichen kann.

Tresor Travern war an sich ein sehr freundliches und gutes Hostel. Ich würde dennoch im Nachhinein keiner Frau empfehlen dort alleine zu übernachten. Das Hostel liegt mitten in dem Stadtteil Little India. Als eine Arbeitskollegin von mir erfuhr, dass ich dort am Anfang übernachtet habe, fragte sie den Geschäftsführer, wie er das zulassen konnte: „It’s really not safe.“ Er wusste das natürlich nicht und hatte auch nichts mit meiner Hostel-Buchung zu tun. Die habe ich schon alleine vorgenommen. Jedenfalls war ich dann in diesem Hostel in dem, außer mir, kaum Frauen übernachteten. Direkt nachdem ich ankam, machte ich mich fertig, um die Stadt zu erkunden. Irgendein Gast fragte mich unentwegt, wo mein Ehemann wäre. Er lachte, als ich sagte, dass ich nicht verheiratet bin: „What are you doing here, alone? You are a woman. Are you serious you aren’t married?“ Leider verfolgte mich dieser Mann daraufhin und ließ sich nur sehr schwer abschütteln.

Man sollte Little India gesehen haben, wenn man sich in Singapur aufhält. Der erste Eindruck schenkt einem jedoch kein typisches Bild der Stadt. Es ist dreckig und vieles wirkt heruntergekommen. Außerdem begegnet einem so manche finstere Gestalt.

Einer meiner Zimmergenossen fragte mich, wo ich herkam. „Germany.“ – „Germany? You know that they will play tonight? Will you watch the game?“ – Es ging um das Spiel um den 3. Platz in der Fußball-WM 2010. Deutschland spielte gegen Uruguay. Wegen der Zeitverschiebung wurde das Spiel in Singapur mitten in der Nacht übertragen. „No, I’m not gonna watch it. I would like to sleep after such a long flight.“ – „What? No no no no, you are German! I will wake you up. We can watch it together.“ Tatsächlich hat er mich mitten in der Nacht wachgerüttelt und so saß ich dann unten im Gemeinschaftsraum mit der singapurischen Wettmafia. Lauter finstere Typen, die ausrasteten, dass Uruguay Tore kassierte. Ich saß da mit meiner Bettdecke und rief jedes Mal verschlafen „Germany! Germany!“ Das war schon sehr lustig.

Einen Tag später ging ich auf Wohnungsbesichtigung und fand meine WG, in der ich den nächsten Monat verbringen würde. Singapur ist ganz schön teuer!

Essen

An einem meiner ersten Arbeitstage nahm mich ein Kollege mit zu Kundenterminen und zeigte mir daraufhin Teile der Stadt. Wir gingen zu einem der vielen Food Courts in Singapur, die alle irgendwie gleich aussehen.

Singapur Food Court
Singapur Food Court

Er bestellte für uns buntes Crushed-Ice mit Bohnen drin.

Crushed Ice mit Bohnen
Crushed Ice mit Bohnen

Es war sowieso ziemlich wild, was es in diesen Ess-Zentren alles gab. Es waren einige außergewöhnliche Speisen darunter.

Für Durian ist Singapur weltbekannt.
Für Durian ist Singapur weltbekannt.

Mein Fall ist Durian überhaupt nicht. Aber die Frucht einmal zu probieren kann ich jedem empfehlen. Was wäre ein Trip nach Singapur ohne einmal Durian gekostet zu haben?

Den Verkauf von Haifischflossen finde ich recht pervers.
Den Verkauf von Haifischflossen finde ich recht pervers.

An dem Geburtstag einer Kollegin gingen wir in das indische Restaurant Muthu’s Curry. Jeder bekommt ein Bananenblatt statt eines Tellers und alle bestellen zusammen. Dann kann jeder von allem wählen, was auf dem Tisch steht. Das ist in Asien total üblich. Für mich war das natürlich richtig gut, weil ich sowieso nichts kannte, was auf der Speisekarte stand. Sharifah bestellte alles querbeet. An eine Sache kann ich mich noch sehr gut erinnern. Sharifah bestellte eine Entenkopfsuppe. Und so wurde uns dann ein riesiger Bottich Suppe vor die Nase gestellt, in dem der komplette Kopf einer Ente schwamm. Sehr seltsam für mich… Muthu’s Curry war wirklich sehr gut. Ich musste allerdings ständig etwas zu trinken bestellen, weil ich den Schärfegrad überhaupt nicht gewöhnt war 😀 Seit diesem Abend vertrage ich scharfes Essen ziemlich gut.

An einem anderen Tag traf ich mich mit meiner Kollegin Sharifah und ihrer Familie. Sie nahmen mich mit zu einem „open air“ Food Court, wie man ihn in ähnlicher Form in vielen asiatischen Ländern finden würde. In Singapur kann man wirklich sehr gut essen.

Frisches Essen vom Grill
Frisches Essen vom Grill

singapur-essen-2

Eine riesige Auswahl - ich musste mir erst mal einen Überblick verschaffen
Eine riesige Auswahl – ich musste mir erstmal einen Überblick verschaffen

Skyline und Marina Bay Sands

Die Kollegen haben mich wirklich zu jeder Sehenswürdigkeit mitgenommen, die in meinem Reiseführer stand. Dabei hatte ich überhaupt nicht vor, sie alle zu besichtigen 😀 So sah ich zum Beispiel das damals noch völlig neue Marina Bay Sands und die Merlion-Statue, eine Mischung aus Löwe und Fisch.

Marina Bay Sands am Tag - es war 2010 noch gar nicht komplett fertig gestellt, aber schon im Betrieb
Marina Bay Sands am Tag – es war 2010 noch gar nicht ganz fertig gestellt, aber schon im Betrieb
Marina Bay Sands bei Nacht
Marina Bay Sands bei Nacht
Pool auf dem Dach vom Marina Bay Sands
Pool auf dem Dach vom Marina Bay Sands mit einem grandiosen Ausblick über die Stadt
Gondoliere im Marina Bay Sands, Singapur
Gondoliere im Marina Bay Sands
Marina Bay
Singapore River, links ist die Konzerthalle Esplanade. Sie hat die Form und Stacheln einer Durian-Frucht
Merlion und die Skyline von Singapur
Merlion und die Skyline von Singapur
Merlion bei Nacht
Merlion bei Nacht
Der Singapore Flyer ist das größte Riesenrad der Welt.
Der Singapore Flyer ist das größte Riesenrad der Welt.
Ausblick auf die Stadt
Ausblick auf die Stadt und den Singapore River

Singapur City

Die Architektur Singapurs lässt sich sehr leicht in traditionelle Gebäude und Wolkenkratzer einteilen.
Die Architektur Singapurs: traditionelle Gebäude und Wolkenkratzer
Häuser in Singapur, Little India
Wer Skylines nicht mag, kann sich in der Emerald Hill Road einige sehr schöne und farbenprächtige Häuser anschauen. Es sind denkmalgeschützte Reihenhäuser aus der Vorkriegszeit, Baustil: Chinesischer Barock. Ich finde, Sie sehen ein bisschen aus, wie Playmobil Saloons.

Besichtigung von Raffles Hotel

Raffles Hotel Innenhof
Raffles Hotel Innenhof
Personal im Raffles Hotel mit Uniform
Personal mit Uniform
Gemälde von Raffles Hotel mit wilden Tieren, tropischen Pflanzen und dem Portier
Gemälde von Raffles Hotel mit wilden Tieren, tropischen Pflanzen und dem berühmten Portier
Die Armee probt für eine Parade.
Vor Raffles Hotel: Die Armee probt für eine Parade.
Und zum Schluss: Raffles Hotel von außen bei Nacht
Und zum Schluss: Raffles Hotel von außen bei Nacht

Kunst

Im Singapore Art Museum war ich alleine. Dahin wollte keiner mitkommen – wie in Deutschland auch 😀 Das Museum selbst war unheimlich klein. Aber es war eine Veranstaltung dort, die offenbar von Studenten organisiert wurde.

Bild im Singapore Art Museum: "I'm somebody else... I'm white. White! White!"
Bild im Singapore Art Museum: „I’m somebody else… I’m white. White! White!“
David Chan (2009) Androgenie-Baby Rabbit
David Chan (2009) Androgenie-Baby Rabbit
Veranstaltung im Singapore Art Museum
Veranstaltung im Singapore Art Museum
Slave Trader
Slave Trader
SMS-Installation. Hier wird eine SMS dargestellt, die jemand an die oben gezeigte Nummer geschickt hat: "Face the fact I'm hotter than u'"
SMS-Installation. Hier wird eine SMS dargestellt, die jemand an die oben gezeigte Nummer geschickt hat: „Face the fact I’m hotter than u'“

Das Singapore Art Museum ist recht klein. Kaum hat man es betreten, hat man bereits fast alles gesehen. Wer ein großes, abwechslungsreiches Museum anschauen möchte, sollte einen Besuch im Nationalmuseum in Erwägung ziehen.

National Museum of Singapore

Das riesige kolonialzeitliche Gebäude zeigt auf drei Stockwerken die Geschichte von Singapur. Hier bekommt man jede Facette zu sehen, von Einrichtungsgegenständen über Kochutensilien, Gewürzen bis zur Kriegs- und Kolonialgeschichte. Mit Tondateien, Filmen, abgedunkelten Räumen und verschiedensten ausgestellten Gegenständen sorgt das Museum für einen abwechslungsreichen Besuch. Singapur ist erst seit 1965 unabhängig. Vorher war der Stadtstaat eine britische und schließlich eine japanische Kolonie. Wer Geschichtsmuseen mag, wird dieses mit Sicherheit ins Herz schließen.

Religionen in Singapur

Singapur ist ein Land, in dem viele Religionen auf kleinem Raum zusammen leben. Dort steht ein Hindu-Tempel neben einer Moschee oder einer Kirche. Alles ist bunt verteilt und zeigt beispielhaft, wie verschiedene Religionen ohne Probleme auf kleinem Raum gemeinsam existieren können.

Fairfield Methodist Church, Singapur
Fairfield Methodist Church
vor einem Buddha-Tempel in Singapur
vor einem Buddha-Tempel

Buddha-Statuen in einem Tempel in Singapur

Mehrarmiger Buddha in einer Vitrine
Mehrarmiger Buddha in einer Vitrine
Eine christliche Kirche in Singapur
Eine christliche Kirche
Moschee Sultan Mosque in Singapur
Moschee Sultan Mosque
Sri Veeramakaliamman Tempel in Singapur
Sri Veeramakaliamman Tempel
Figuren am Sri Veeramakaliamman Tempel außen
Figuren am Tempel außen
Sri Veeramakaliamman Hindu Tempel von innen
Sri Veeramakaliamman Hindu Tempel von innen
Sri Periachi, die Göttin der Fruchtbarkeit, der sicheren Geburt und der Gesundheit von Neugeborenen
Sri Periachi, die Göttin der Fruchtbarkeit, der sicheren Geburt und der Gesundheit von Neugeborenen
Hindu Statuen
Hindu Statuen
Wasserbecken
Wasserbecken

Löwengott Statue Sri Veeramakaliamman

Malabar Mosque
Malabar Mosque

Mehr zu Religionen in Südostasien.

Natur

Wer auf den bisherigen Bildern ein Fleckchen Natur vermisst, den dürfte entweder der Botanische Garten Singapurs oder das Sungei Buloh Wetland Reserve begeistern. Der Botanische Garten ist ein künstlich angelegter, aber extrem schöner und riesiger Park, während Sungei Buloh eine Sumpflandschaft ist. In dieser kann man Krokodile, Schmetterlinge, Vögel und viele im Sumpf lebende Tiere anschauen sowie einen Blick auf Malaysia werfen.

Sungei Buloh Wetland Reserve
Sungei Buloh Wetland Reserve
Krokodil im Sungei Buloh Wetland Reserve, Singapur
Mit sehr viel Glück bekommt man ein Krokodil zu sehen.
Vom Sungei Buloh Wetland Reserve aus kann man nach Malaysia rüberschauen.
Vom Sungei Buloh Wetland Reserve aus kann man nach Malaysia herüber schauen.
Botanischer Garten in Singapur
Botanischer Garten in Singapur
(künstlich angelegter) Wasserfall im Botanischen Garten
(künstlich angelegter) Wasserfall im Botanischen Garten
Idyllischer Weg im Botanischen Garten
Idyllischer Weg im Botanischen Garten

Der Botanische Garten in Singapur ist unglaublich groß und sehr sehr abwechslungsreich. Er ist an manchen Stellen wie ein Stadtpark in London, an anderen erinnert er an einen Nationalpark in Vietnam.

Strand

Für Strandspaß eignet sich Sentosa Island. Ich war dort nur ein oder zwei Mal. Sentosa ist eine künstliche Vergnügungsinsel in der Kinder auf Plastikanlagen Wellen reiten oder sich in einem 4D-Kino auf wackeligen Stühlen herumschaukeln lassen können. Ich glaube, wenn man in Asien auf schöne Strände aus ist, ist man in Vietnam, Kambodscha, Thailand oder auf den Philippinen deutlich besser aufgehoben. Aber es war ganz nett.

Strand auf Sentosa Island
Strand auf Sentosa Island

Infrastruktur

Singapur verfügt über ein gutes und sauberes Untergrundsystem. Es war damals für meine Zwecke noch nicht ausreichend. Ich bin meistens mit Bussen unterwegs gewesen. Als ich dort war, wurde aber massiv gebaut. Ich gehe davon aus, dass es mittlerweile sehr gut ausgebaut ist.

Breakdance in der U-Bahn-Station in Singapur
In vielen asiatischen Ländern beliebt: Breakdance, hier in einer U-Bahn-Station
Auch BMX-Trickserei ist beliebt
BMX in der U-Bahn-Station

Ich mag es sehr gerne, Städte zu besichtigen, indem ich mich in einen Bus setze, nicht weiß, wo er hinfährt und aus dem Fenster schaue. Irgendwo steige ich dann aus, manchmal ist es die Endstation. Singapur hat Doppeldeckerbusse, in denen man einen Platz auf der 1. Etage ganz vorne einnehmen kann. Man hat dann einen Überblick wie ein LKW-Fahrer. Auf dem Weg zur Arbeit habe ich immer Schulkinder gesehen und Arbeiter, die auf der Tragfläche von PickUps zu Baustellen gefahren wurden. Die Menschen in Singapur sind sehr gastfreundlich und helfen einem gerne weiter, wenn man nach dem Weg sucht oder wissen möchte, bei welcher Station man aussteigen muss. Fast jeder spricht hervorragend Englisch. Wer sich in Singapur ein Auto leiht, sollte sich mit dem Linksverkehr vertraut machen.

Die Einreise nach Singapur ist ohne Visum problemlos möglich. Mehr Informationen bekommt ihr in der Visum-Tabelle.

Fazit

Viele Leute haben mir erzählt, Singapur sei ihnen zu „geleckt“ gewesen. Ich selbst kann das nicht bestätigen. Wer sich nur an Marina Bay und auf Sentosa Island aufhält und zwischendurch mal einen Shopping-Trip auf der Orchard Road einlegt, der wird ein „gelecktes“ Singapur kennen lernen. Wer zum Sungei Buloh Wetland Reserve fährt und jeden Tag durch Little India läuft, der wird ein recht dreckiges Singapur erleben. Singapur ist ein Staat der zwar kleiner ist als Berlin, dabei aber unheimlich vielfältig. Hier sind zahlreiche Religionen und Ethnien zu Hause. Überall werden verschiedene Sprachen gesprochen. Man läuft sehr vielen Chinesen und Indern über den Weg. Man sieht Leute mit piekfeinen Anzügen und Arbeiter, die auf einem Pickup transportiert werden. Man sieht Jugendliche, die in einer Parade der Armee einen Panzer lenken und Studenten, die eine Kunstveranstaltung auf die Beine stellen. Wieder andere spielen Disney Land auf Sentosa Island. Die Stadt über einen Kamm zu scheren, wäre ignorant. Wer Singapur erleben möchte, sollte einen zweiten Blick wagen.

8 Kommentare zu “Singapur”

  1. […] von Backpacking Asien hat einen ganzen Monat in Singapur gelebt. Ihre Erfahrungen hat sie jetzt in einem ausführlichen […]

  2. Ein sehr interessanter Artikel über Singapur. Ausgesprochen gut geschrieben und recherchiert. Leider kenne ich von Singapur nur den Changi Flughafen. Aber der Bericht animiert dazu sich mit Singapur mal ein bisschen ausgiebiger zu befassen.

  3. Sehr cooler Bericht – meine Freundin & ich fliegen im Rahmen unserer Asien-Weltreise in 3 Tagen nach Singapur.

    Somit vielen Dank für die Tipps! 🙂

    Und in einem Monat kannst du ja vllt. auf unserer Seite ein paar Ideen für Indonesien holen dass dir noch fehlt 😉

    Grüße von Koh Lanta,
    Jonas

    1. Hallo Jonas,

      vielen Dank für das positive Feedback und viel Spaß in Singapur! In Indonesien war ich nur ein Mal, das war mehr oder weniger geschäftlich in Jakarta. In den nächsten Jahren möchte ich auf jeden Fall hinfliegen und die ganzen schönen Inseln anschauen. Ich schaue dann mal auf eurer Website vorbei.

      LG
      Lara

  4. Hallo Lara,

    wirklich toller Bericht. Ich freue mich schon sehr darauf bald selber meine Erfahrungen in Singapur zu sammeln. 🙂

    Im September werde ich für 1,5 Monate eine Sprachschule besuchen und habe dann vor weitere 1,5 Monate Südostasien zu erkunden. Den Flug habe ich noch icht gebucht da ich mir sehr unsicher bin ob ich bei der Einreise einen Rückflug innerhalb der 90 Tage haben muss. Ich würde nämlich sehr gerne nach knapp 100 Tagen meiner Anreise wieder zurückfliegen. Wenn ich in Singapur vor meinem Rückflug wieder einreise, dann müsste ich ja wieder einen neuen Stempel und ein neues Visum bekommen, was mir die Sprachschule, die Botschaft und die ICA nicht einfach so bestätigen kann. Weißt Du vielleicht wie das gehandhabt wird?
    Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es so schwer ist hierzu eine konkrete Aussage zu bekommen. 🙁

    Lieben Dank und mit besten Grüßen,
    Sandra

    1. Liebe Sandra,

      Benötigst du ein Studenten-Visum wegen der Sprachschule? Diese Frage müssten dir die Sprachschule und das Auswärtige Amt beantworten können. Das würde ich vorher klären.

      Ansonsten ist dein Plan ziemlich unproblematisch. Wenn du schon weißt, wo du von Singapur aus als erstes hinfliegen/-fahren möchtest, würde ich an deiner Stelle einen Weiterflug bzw. ein Busticket buchen. Es gibt viele günstige Airlines in Südostasien, z.B. Air Asia und JetStar. Wenn du es noch nicht weißt und spontan entscheiden möchtest, würde ich an deiner Stelle ein Busticket nach Malaysia buchen, das günstig ist und du notfalls einfach verfallen lässt. Nur als kleine Info: Bei mir wurde noch nie irgendwo auf der Welt ein Weiter- oder Rückreiseticket kontrolliert. Das heißt wiederum natürlich trotzdem nicht, dass es nicht ggf. zufällig gerade bei dir kontrolliert wird 😉

      Wenn du vor deiner Abreise aus Südostasien wieder in Singapur einreist, kannst du als Touristin einreisen und bekommst ohne Probleme einen Stempel.

      Hilft dir das?

      LG
      Lara

  5. Hallo Lara,
    danke für den tollen Artikel !
    Ich fliege auch bald nach Singapur und hatte bis jetzt eigentlich auch geplant in eine Backpaperunterkunft in LittleIndia zu gehen. Aber da ich auch als Frau alleine unterwegs bin, würde ich gerne ein sichereres Viertel suchen,. Hast du Tipps für Viertel die sicher, relativ zentral und relativ günstig sind?

    Liebe Grüße
    Hannah

    1. Hi Hannah,
      eigentlich würde ich Dir wirklich nur von Little India abraten. In allen anderen Vierteln habe ich mich wohl gefühlt 🙂

      Viel Spaß in Singapur!
      Lara

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