Siem Reap: Wahrscheinlich die schönste Stadt in Kambodscha

Eine Gasse im Zentrum von Siem Reap

Reisejahr: 2014

Siem Reap im Westen von Kambodscha wird immer als das Tor von Angkor dargestellt. Es ist richtig, dass sich die Stadt gut als Ausgangspunkt für Tempelbesuche eignet. Aber wenn Reiseführer nur diese Eigenschaft nennen, werden sie Siem Reap bei weitem nicht gerecht. Viel schöner als die Hauptstadt Phnom Penh und mit einer gut in Stand gehaltenen Kolonialarchitektur präsentiert sich Siem Reap in einem Charme, den man von der französischen Côte d’Azur kennt. Die kleinen Gassen mit einer großen Auswahl an entspannten Cafés und Restaurants machen Siem Reap zu einem kleinen Juwel in Südostasien.

Eine Gasse im Zentrum von Siem Reap
Eine Gasse im Zentrum von Siem Reap
Shhh, we are NOT in the Lonely Planet. Eine Cocktailbar mit Dachterrasse grenzt sich ab.
„Shhh, we are NOT in the Lonely Planet.“ Eine Cocktailbar mit Dachterrasse grenzt sich ab.

Gasse in Siem Reap

Eine rote, kleine Gasse in Siem Reap

Der Siem-Reap-Fluss
Der Siem-Reap-Fluss
Tuk Tuks und ein Café in Siem Reap
Tuk Tuks und ein Café
Gut erhaltene und gepflegte Kolonialarchitektur
Gut erhaltene und gepflegte Kolonialarchitektur

Die meisten Kolonialhäuser, die wir in Kambodscha gesehen haben waren verkommen. Gerade in Kratie, im Nordosten des Landes, sieht man unrenovierte Kolonialhäuser mit dreckigen und kaputten Fassaden. Nicht so in Siem Reap. Hier sehen die Häuser aus, als wären sie frisch gebaut.

Auf der Dachterrasse von einem Café
Auf der Dachterrasse von einem Café

Siem Reap verfügt über einen internationalen Flughafen. Das Visum bekommen Deutsche Staatsbürger on Arrival für 20 US-Dollar. Die Visumsausstellung dauert am Flughafen knappe 10 Minuten und gestaltet sich völlig unproblematisch. In Siem Reap ist es recht schwül. Die Luftfeuchtigkeit ist vergleichsweise hoch. Die Stadt ist von viel Natur umgeben. Das fällt einem vor allem auf, wenn man nach Angkor fährt. Wer eine neue Reiselektüre braucht, wird hier bestimmt fündig. Denn es gibt viele kleine Buchläden mit einer guten Auswahl an gebrauchten oder ungebrauchten Büchern in verschiedenen Sprachen. Außerdem gibt es eine hohe Dichte an Wäscheservices und guten Restaurants. Hier findet man auch fantastische indische Küchen.

3 Kommentare zu “Siem Reap: Wahrscheinlich die schönste Stadt in Kambodscha”

  1. Vielen Dank für den Einblick. Da muss sich die Stadt gewaltig verändert haben, seit ich 2001 dort war. Ich fand den Ort damals nämlich extrem hässlich. Die Strassen bestanden zu einem grossen Teil aus Matsch und Dreck, die Fassaden bröckelten und an allen Ecken wurde man von Bettlern angehauen. Aber eigentlich ist der Wandel nicht wirklich erstaunlich: Siem Reap wird wohl gut an den vielen Touristen verdienen.

    1. Hi Oli,
      das ist für mich ein spannender Kommentar. Denn ich war das erste Mal in Siem Reap. Ich verstehe jetzt auch, warum vieles so neu, bzw. neu angestrichen aussah. Auch der Flughafen wirkt noch sehr neu und ist gerade von außen richtig schön. So wie du Siem Reap beschreibst hatte ich mir ursprünglich Phnom Penh vorgestellt.

      Es sind aktuell sehr viele Touristen in Siem Reap und Angkor war noch ein Stück überlaufener als ich es mir eh schon vorgestellt habe, besonders Ta Prohm. Wie war das 2001? Hattest du da noch die Möglichkeit, dir die Tempel in Angkor in Ruhe anzusehen?

      LG
      Lara

  2. Es gab auch schon 2001 viele Touristen in Siem Reap. In den Tempeln verloren sie sich allerdings mehr oder weniger. In Angkor Wat stiess ich vielleicht auf 10 bis 20 andere Besucher – aber natürlich gab es noch viel mehr Leute, die ich in der grossen Anlage nicht gesehen hab. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass ich mir die Tempel mehr oder weniger alleine ansehen kann. Das war toll.

Schreibe einen Kommentar