E-Tu Wasserfall im Bolaven-Plateau

Maren direkt neben dem E-Tu-Wasserfall

Reisejahr: 2014

Pakxong (auch Paksong) ist ein kühler Bergort im Bolaven-Plateau. Bekannt ist der Ort als die „Kaffeehauptstadt“ von Laos. Wir sind hier her gereist, um uns die Wasserfälle anzusehen. Also buchten wir uns ins E-Tu Waterfall Resort ein. Da die Bungalows direkt am gleichnamigen E-Tu Wasserfall liegen, hört man das Rauschen bis ins Zimmer.

Maren direkt neben dem E-Tu-Wasserfall
Maren direkt neben dem Wasserfall
Der E-Tu-Wasserfall von oben
Der E-Tu Wasserfall von oben
Mitten im Urwald von Laos
Mitten im Urwald
Der E-Tu-Wasserfall in Pakxong
Der E-Tu Wasserfall von unten

Wasserfall in Pakxong, Laos

Pakxong Wasserfall

Am E-Tu Wasserfall in LaosKaffee-Pflanzen

Pakxong ist gesäumt von Kaffee-Plantagen. Direkt vor unserem Bungalow entdeckten wir die erste Kaffepflanze.

Unreife Kaffeebohne
Unreife Kaffeebohne
Kaffeepflanze vor der Terrasse des Bungalows
Kaffeepflanze vor der Terrasse des Bungalows
Auf der Kaffeeplantage: hier sind die Bohnen drin.
Auf der Kaffeeplantage: hier drin verstecken sich die Bohnen.
Kaffee-Pflanze in Pakxong
Eine andere Kaffeepflanze
Überall in Pakxong zu sehen: geröstete Kaffeebohnen
Überall in Pakxong zu sehen: geröstete Kaffeebohnen

Tipps für andere Reisende (wirklich nur wichtig für die, die ebenfalls nach Pakxong reisen möchten)

Anreise

Nach Pakxong gelangt man mit einem Local Bus z.B. von Paksé aus. Der Weg ist nicht weit, aber die Busfahrt hat sich bei uns extrem in die Länge gezogen. Wir fuhren vormittags von den 4.000 Inseln nach Paksé, Maren machte dort noch ein paar Besorgungen und dann wollten wir am frühen Nachmittag eben schnell nach Pakxong fahren… der Weg war ja schließlich ein Katzensprung.

Zunächst waren unheimlich viele Kisten und Mopeds auf dem Bus gestapelt, wovon die Hälfte erstmal in ein anderes Fahrzeug geladen werden musste. Trotzdem war der Bus bereits voller Menschen, Reissäcken, Elektronikartikeln usw., sodass wir Glück hatten, dass wir noch je einen Sitzplatz fanden. Alle die nach uns in den Bus stiegen, mussten auf Reissäcken im Mittelgang sitzen.

Local Bus von Paksé nach Pakxong
Local Bus von Paksé nach Pakxong

10 Minuten nachdem der Bus endlich losfuhr, musste die erste Pause eingelegt werden, weil bereits einige Mitreisende auf die Toilette mussten. 10 Minuten danach wurde die nächste Pause eingelegt, weil die Reissäcke alle ausgeladen werden mussten. Außerdem mussten erneut einige aussteigen, um ihre Blase zu entleeren. Als wir weiterfuhren war es bereits dunkel. Niemand konnte englisch, nicht einmal die Ticketverkäuferin. Dadurch wurde auch nicht in der Nähe unseres Hotels, sondern erst 15 km dahinter gehalten. Das wäre an sich kein Problem gewesen, wenn es in Pakxong Tuk Tuks oder Taxis gäbe. Das gibt es dort allerdings nicht. Also standen wir in der Dunkelheit in der Pampa vor einem Guesthouse. In diesem haben wir gefragt, ob man uns ein Taxi rufen könne oder ob uns jemand aus dem Guesthouse gegen Bares zu unserem Resort fahren könnte. Der Besitzer hatte allerdings nur Interesse daran, dass wir in seinem Guesthouse übernachteten. Ein Teil seiner Strategie war, so zu tun, als wolle er uns helfen. „Ich würde es ja googlen, aber ich habe kein Internet.“, erklärte er mir, während er auf seinem Smartphone durch seine Facebook-Timeline scrollte. Sein Kollege laberte derweil Maren mit seinem bruchstückhaften Deutsch voll. Hinter ihm standen einige Mopeds, aber fahren konnte er uns selbstverständlich nicht. Schließlich verließen wir das Guesthouse sehr schnell wieder und fragten Privatleute, ob sie uns fahren könnten. Nachdem diese unsere Frage fünf Mal verneint haben, ging es dann schließlich doch, sollte aber 100.000 Kip kosten (= 9 EUR). Hier in Laos ist das ein Haufen Geld. Aber es ist nicht ungewöhnlich, dass man in Notsitautionen in Laos nicht auf die freundliche Hilfe von Fremden hoffen kann, wie das beispielsweise in Thailand der Fall wäre, sondern skrupellos abgezockt wird. Die Alternative war im Dunkeln über die spärlich besiedelte Hauptstraße 15 km zu laufen. Das war uns aber zu gefährlich, denn die Hauptstraße ähnelt einer Bundesstraße: weit und breit kein Mensch, aber immer mal ein LKW. Dabei geht man die Berge rauf und runter. Also zahlten wir den 5er pro Person und kamen schließlich nach einer Tagesreise in Pakxong an.

Wenn man das vermeiden möchte und bereit ist ein bisschen mehr Geld auszugeben, sollte man das E-Tu Waterfall Resort fragen, ob sie einen in Paksé abholen können. Möglich ist das auf jeden Fall. Ich schätze, dass es aber rund 300.000 Kip (= 27 EUR) kosten würde. Wie gesagt, das ist nur eine Schätzung. Wir haben es ja schließlich nicht gemacht. Vielleicht ist es auch deutlich günstiger, einfach mal nachfragen. Die Fahrt dauert 30-45 Minuten.

Moped ausleihen

Eigentlich wollten wir uns im Resort ein Moped ausleihen, um die Umgebung zu erkunden. Wir hatten hier gelesen, dass das geht. Der Ausflug fiel aber ins Wasser, denn das macht das E-Tu Waterfall Resort nicht mehr, seit ein Tourist mal einen Unfall mit einem geliehenen Moped hatte. Er ist wohl einen Hügel heruntergestürzt, hat sich dabei am Knie verletzt und das Moped stark beschädigt.

Unterkünfte

Unser Aufenthalt in Pakxong war extrem schön. Das E-Tu Waterfall Resort liegt mitten im Urwald, ein paar hundert Meter entfernt von der Hauptstraße. Die Hauptstraße selbst ist allerdings nicht schön. Eine Unterkunft an der Hauptstraße zu beziehen macht eigentlich nur Sinn, wenn man die ganze Zeit mit dem Moped herumfährt oder ähnliches macht. Das E-Tu würde ich empfehlen, die Hauptstraße nicht.

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