Roman-Empfehlung: Gregory David Roberts – Shantaram

Shantaram von Gregory David Roberts

Gregory David Roberts erzählt in Shantaram einen Teil seiner unglaublichen Lebensgeschichte. Allein jede Facette ist eine eigene Geschichte wert und so gliedert sich das 1.088-seitige Epos in 5 Teile.

Plot

Der Autor beginnt die Geschichte in Bombay, dem wesentlichen Spielort, den man heute als Mumbai kennt. Er ist dem Hochsicherheitstrakt eines australischen Gefängnisses entflohen. Mit einem gefälschten Pass setzt er sich nach Indien ab. Auf der Flucht vor Interpol, findet er sich auf einmal in der Tumult-Kultur seiner neuen Heimat wieder. Der Protagonist lernt dabei viele Facetten des indischen Lebens kennen. Der Leser bekommt Eindrücke aus Bombays Straßen, einem Slum, einem indischen Dorf, der Mafia, sowie dem Afghanistan der 80er Jahre. Begleitet wird das Buch von den Lebensweisheiten der einzelnen Figuren, jede für sich eine tragische Gestalt. Ganz typisch für indische Geschichten, führt einen das Buch in mehrere Lebensabschnitte des Hauptdarstellers. Ebenso typisch ist der feste Glaube der Charaktere an das Schicksal.

Meine Meinung zu dem Roman

Shantaram ist eine unfassbare Geschichte. Der Protagonist erlebt ein Abenteuer nach dem anderen. Dennoch ist jeder Teil miteinander verknüpft und ergibt einen Sinn. Der Autor schafft es, die Geschichte so zu erzählen, dass man als Leser ebenso überrascht über die einzelnen Wendepunkte ist, wie er selbst. Der Roman zieht einen von Anfang bis Ende in seinen Bann. Er wird nicht langweilig. Ein fantastisches Buch über das Leben.

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1 Kommentar

  1. In der Tat ein tolles Buch. Es gehört zu den besten, die ich je gelesen haben.

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